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[ARMA] [SP] Operation Backstab
[ARMA] [SP] Operation Backstab

[ARMA] [SP] Operation Backstab
19.11.2008 von Sudden Death

Story:
Die Story ist schnell erzählt: An der Front klappt für die "Russen" nicht all zu viel, der Vormarsch kommt ins Stocken, hohe Verluste auf beiden Seiten. Deshalb beschließt die Militärführung, ein Sonderkommando in ein verschlafenes Örtchen zu schicken, wo Boote relativ unbewacht nur auf unsere Sprengladungen warten. Im Laufe der Hauptmission passieren ein paar unvorhergesehene Dinge, die den Spielspaß vielleicht in die Länge ziehen sollen, die sich im Nachhinein aber als höchst öde entpuppen.

Aufbau:
Der Missionsaufbau sieht so aus, dass ihr zusammen mit drei euch unterstellten Soldaten per Fallschirm vor dem Zielhafen abgeworfen werdet. Dank Dunkelheit und Nachtsichtgeräten ist es euch möglich, eure Gegner früh zu erkennen, sie euch aber nicht. Die Mission gliedert sich in 3 Teile. Erstens müssen der Hafen erobert und die darin befindlichen Boote zerstört werden. Dann gibt es eine neue Nebenmission, deren Inhalt ich nicht verraten will, und danach sogar noch eine zweite, für die das selbe gilt. Danach dürft ihr euch per persönlichem Heli auch in die Heimatbasis zurückchauffieren lassen.

Es gibt zwar ein Intro und Outro, jedoch ist das Intro sehr lieblos. Es wird eine Brücke gezeigt, zwei Textzeilen eingeblendet und anschließend unser Helikopter. Weder Musik noch ein größerer Zusammenhang. Wir sehen lediglich ein kurzes Gefecht von 3 Mann und ein paar Tote, Stimmung oder gar eine Vorstellung von der Kriegsfront vermittelt das Intro nicht.

Besonderheiten:
Die einzige Besonderheit ist eigentlich der Transporthelikotper, der euch über Funk zur Verfügung steht. Er kann stets zu eurer aktuellen Position gerufen, gelandet und wieder gestartet werden. Obwohl er ein besetztes MG besitzt, scheint er jedoch strengen Befehl zu haben, NICHT zu feuern. Mitten im feindlichen Gebiet eine grandiose Idee. Zudem macht der Helikotper große Probleme beim Landen.

Fazit:
Schon die erste Mission gestaltet sich als äußert nervenaufreibend, da die Gegner ohne erkennbaren Grund in kleinen Grüppchen von überall herkommen. Damit wird ein strategisches Vordringen in den Hafen verhindert, da man ja weiß, dass in 10 Minuten eh von hinten noch eine Gruppe kommt. Also sucht man sich einen großen Stein außerhalb, stellt die Zeit auf das 4-x-fache und wartet ab. So konnte ich die gesamte Besatzung der Stadt ohne eigene Verluste ausräuchern. Alles andere endet aufgrund des eigenen unwiederruflichen Todes nur in Frust und Tod, da die eigene KI keine Hilfe ist, wenn von hinten noch Gegner nachrücken. Der Hafen an sich besteht nur aus zwei Scheinwerfern und einer kleinen Ansammlung von Booten. Warum es kriegsentscheidend oder ablenkend wirken soll, wenn ich diese Transportbötchen zerschrotte, wo die Front in Corazol verläuft, wo man eh keine Boote sinnvoll landen kann, ist mir zwar ein Rätsel, aber ich bin ja nur ein ausführender Soldat. Die Bewachung ist jedenfalls in der Tat witzlos und der "Hafen" besteht aus zwei Stegen mit ein paar Booten.

Die Nebenmissionen sind ebenso spaßlos wie fehlerbehaftet. Die erste Mission hat mit einem Offizier zu tun, der aufgehalten werden soll. Ich fliege also fröhlich mit meinem Heli im Feindgebiet bis zum Zielort und schalte den Offizier aus....wobei ich gestehe, der Offizier ist mir entkommen, ich habe nur den bewachenden, nachfahrenden Jeep erwischt, die Aufgabe galt trotzdem als bestanden....leider hatte mein Heli jedoch die Landung mitten auf der Baumkrone nicht überstanden und damit war die Mission zu Ende.

Die zweite Mission bezieht sich auf eine Geiselnahme, die wir natürlich auch noch schnell lösen. Dabei kommt es uns sehr entgegen, dass die Geiselnehmer zwar ein Ultimatum von 5 Minuten gesetzt haben, wir aber nicht beschossen werden, geschweige denn sie das Feuer auf die Geiseln eröffnen. Wunderbarer Schachzug und so unblutige Lösung des Geiseldramas!

Meinung des Testers:
Die Mission hatte mich schon nicht sonderlich fasziniert, als ich von den Nebenmissionen nich nichts wusste. Immerhin verlängern sie den Spielspaß oder die Spielzeit um einige Minuten, sie taugen aber nicht als Herausforderung oder gar taktisches Manöver, denn sie sind sehr einfach gestrickt und ohne nennenswerten Aufwand zu beweltigen. Der Helikotper ist eine kleine Katastrophe, trotz Beachtung aller Hinweise ist er zwei mal beim Landen zu Schrott gegangen. Die Hauptaufgabe ist lieblos umgesetzt, keinerlei Befestigungen oder sonstige Bauten weisen auf einen Hafen oder ein Kriegsziel hin, eher scheint es wie vom Zufall von Booten an den Stegen zu wimmeln. Alles in Allem macht die Mission für mich überhaupt keinen Spaß, zu viele sinnlos platzierte Gegner, zu große Abstände...LKWs, die angefahren kommen, ohne ihre Besatzung auszuladen, sodass ich eine SPrengladung in Ruhe anbringen und zünden konnte, ohne die Insassen damit zum Aussteigen zu bewegen.

Die Mission hat Potenzial und die Ideen sind nett, eine Verfolgungsjagd und eine Geiselnahme sind schöne Elemente im öden Kriegsalltag, die Umsetzung harbert jedoch noch mächtig.

Autor der Mission: Mathias Eichinger
Game: Armed Assault
benötigte Version: 1.08
Missionstyp: SinglePlayer Ambush
Insel: Sahrani
Tageszeit: Nacht
Wetter: klar
Intro: Ja
Outro: Ja, nur Outro Won
Cutscenes: Nein
Overview: Nein
Briefing: Ja
Scripte / Fremdscripte: Ja / "Explosion", "UPS"
Sprache(n) Text / Voices: English, no Voices
Soundtrack / Sprachsamples: Nein
Seite: Russen/Osten
Spielertyp / Anzahl Spieler: 1
Waffengattung: Special Forces
Schwierigkeitsgrad: mittel

benötigte Addons: keine

Testbericht geschrieben von: [GNC]JamesRyan

Wertung:

Screenshots:
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Datum 19.11.2008
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