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[ARMA2] Preview bei Morphicon in München
20.04.2009 von Sudden Death

ARMA2 Preview am 28.3.2009 bei Morphicon in München.



Nach dem Treffen am Hauptbahnhof München und gegenseitiger Vorstellung entschlossen wir uns aufgrund des Sonnenscheins und der angenehmen Temperaturen zu einem kurzen Fußmarsch zum Mittagessen in den Biergarten des Restaurants "Lamm´s". Dabei erzählten Alex (Alexander Harlander, PR-Manager Peter Games / Morphicon) und Jennik (Jan Prazak, PR-Manager von BIS) vom großen Presse-Event am Vortag. Dieses fand in einem Ausbildungszentrum der U.S. Army bei Nürnberg statt.



Beim Mittag musste Jennik gleich die ersten Fragen beantworten, gab aber gern und umfangreich Auskunft. So erzählte er z.B. dass ganz aktuell am Wasser und an der Fahrsimulation der Panzer gearbeitet wird und wie ihm die Micro-AI der Tiere beim „Dreh“ der Fraktionsvideos zu schaffen machte. Da den Tieren ein Fluchttrieb gegeben wurde, nutzten sie diesen auch ausgiebig und blieben einfach nicht in der von Jennik geplanten Perspektive stehen. Beim Thema Videos wurde auch gleich eine andere Frage geklärt. Ja die Bewegung des Zuges wurde für das NAPA-Video geschummelt, Jennik wollte damit aber auch die Reaktion in der Community testen. Ebenfalls nur als statisches aber lt. Jennik voll begehbares Objekt wird ein Trägerschiff zur Verfügung stehen.



Nach dem Mittagessen ging es dann in Morphicons „heilige Hallen“. Auf einem LCD-TV (37 oder 40-Zoll) wurde uns der aktuelle Stand von ARMA2 (Versionsnummer 0.74.xxx) in Full-HD Auflösung (1920*1080 Pixel) präsentiert. Als PC-System diente ein Rechner mit Intels E8500 Prozessor (2x3.1GHz), 4GB DDR2-RAM, Windows Vista 64bit Edition und einer NVIDIA GTX280 Grafikkarte. Erster Eindruck ARMA2 sieht irre gut und um längen nicht so steril wie Armed Assault aus. Das allerbeste ist - es lief einfach flüssig. Selbst das Verändern der Sichtweite von 3500m auf 5000m brachte nur kurz eine Verzögerung beim Nachladen und lief dann flüssig spielbar weiter (ohne störendes Ruckeln). Zurzeit endet der Sichtweitenregler bei 10.000m. Bei der Vorführung waren meist nur einige Fahrzeuge und Zivilisten auf der Karte. Wie sich die Performance bei Massenschlachten verhält, konnten wir nicht im Detail testen, jedoch reichten die 3500m Sichtweite bei den ersten Kampagnen-Missionen auch mit geschätzten 50 Einheiten in unmittelbarer Nähe zu optisch sehr schönen und ruckelfrei spielbaren Erlebnissen. Ein Aufpoppen von einzelnen Objekten konnten wir nicht festzustellen, einzig ein leichtes Texturflimmern bei wenigen Häuserdächern (eventuell im Zusammenhang mit LOD-Wechsel). Zur gelungen Atmosphäre trägt außerdem das neue Soundsystem bei, wodurch z.B. eine Helikopter je nach Kameraperspektive anders klingt. Den Überflug der A-10 wie er im ersten Video zu sehen war, gibt es so auch in einer der Trainingsmissionen - und - es klingt wirklich so, einfach genial. I-Tüpfelchen sind unzählige weitere 3D-Objekte die die Landschaft beleben (den aus ARMA bekannten Schrotthaufen mit Waschmachine haben wir auch wieder gesehen) sowie eine Menge begeh- und zerstörbarer Häuser, z.b. eine begehbare Kirche und einen begehbaren "Dorfkonsum" (Lebensmittel-Geschäft). Alle Häuser werden jedoch nicht begehbar sein. Die Sprache in der viele Orts- und Hinweisschilder geschrieben sind, bezeichnet Jennik als eine Mischung aus Russisch und Tschechisch.

Während der Präsentation ergaben sich weitere Antworten auf Fragen der Community, die wir auf den nächsten Seiten zusammengefasst haben.



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